Pinot Noir/Spätburgunder

Pinot Noir (=Spätburgunder, Blauburgunder, blauer Spätburgunder oder Pinot Nero) ist einer der nobelsten Rotweinreben und hat sich deshalb auch weltweit verbreitet. Insgesamt sind weltweit rund 87.000 ha mit ihm bepflanzt, was Platz 10 aller Rebsorten bedeutet. Seine Heimat ist das Burgund, von der er sich in die umliegenden Anbaugebiete und nach Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie in die Champagne verbreitete. Der Pinot Noir ist sehr anspruchsvoll, er braucht beste Lagen in einem eher kühlen Klima. Hitze verträgt er nicht und fällt dort plump und marmeladig aus. Sein ganzer Zauber, der in seiner feinen Struktur, Frische und Eleganz liegt, geht in zu warmem Klima verloren.
Spätburgunder ist kein farbintensiver Rotwein, das sollte einen aber nicht dazu verleiten zu denken, er sei leicht. Durch fast unzählige verschiedene Klone und durch höchste Ansprüche an die Lage und das Können des Winzers hat die Rebe ein eher uneinheitliches Qualitätsniveau. Nachlässigkeiten bei der Rebpflege und im Kellerquittiert er mit miserablen Qualitäten. Wenn alles perfekt läuft, ist ein Pinot Noir die absolute Krönung des Weingenusses. Neben den renommierten Burgundergemeiden wie z.B. Gevrey-Chambertin, Chambolle-Musigny, Nuits-Saint-Georges oder Vosne-Romanée, haben auch deutsche Pinots inzwischen ein sehr hohes Niveau erreicht und stellen oft eine qualitative Konkurrenz zu ihren französischen Pendants dar. 

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